Auswahl von Kaminöfen und Kamineinsätzen
Bei der Auswahl von Kaminöfen und Kamineinsätzen ist es wichtig, vorab einige Prioritäten zu klären. Zu den wichtigsten zählen die Wahl der bevorzugten Heizmethode, die Wahl der richtigen Leistung und nicht zuletzt das Design.
Bei der Auswahl spielen selbstverständlich weitere Aspekte eine Rolle, wie z. B. der Preis, das verwendete Material, die Möglichkeit eines externen Luftanschlusses und vieles mehr. Vor der eigentlichen Auswahl ist es außerdem wichtig, sich zu fragen, ob eine geeignete Abgasanlage vorhanden ist, die ein wesentlicher Bestandteil der ordnungsgemäß
Leistungsauswahl
Gilt beim Thema Leistung: viel hilft viel? Mit dieser Annahme werden Händler von Kaminöfen immer noch häufig konfrontiert, trotz ihrer Bemühungen, dieses Bewusstsein durch verschiedene Informationssysteme zu ändern. Diese Annahme ist jedoch falsch und kann zu einer Menge Unannehmlichkeiten führen. Öfen mit einer höheren Leistung als benötigt überhitzen den zu beheizenden Raum, was dazu führt, dass der Ofen sogenannt „gedrosselt" wird (die Luftzufuhr wird verringert). Diese „Drosselung" verursacht Teerbildung im Ofen und Schornstein, schlechte Verbrennung des Brennstoffs und nicht zuletzt eine nicht funktionierende Scheibenspülung. Wählen Sie eine zu geringe Leistung, ist der Ofen nicht in der Lage, den zu beheizenden Raum aufzuheizen, was dazu führt, dass dauerhaft alle Luftzufuhren am Ofen vollständig geöffnet sind. Dies verursacht eine langfristige thermische Belastung der Konstruktion, die zur Verkürzung der Lebensdauer und zu einem übermäßigen Brennstoffverbrauch führt. Den erforderlichen Heizbedarf kann man näherungsweise anhand der einfachen Formel unten berechnen. Dies ist jedoch eine reine Schätzung – für eine genaue Berechnung benötigten wir konkretere Informationen über die wärmedämmenden Eigenschaften des zu beheizenden Gebäudes, das Klima der Region, in der es sich befindet, sowie die Nutzungshäufigkeit des Heizsystems. Vereinfacht lässt sich der ungefähre Heizbedarf anhand der folgenden Formel berechnen:
Volumen des zu beheizenden Raums (m³) x Wärmeverlust = benötigte Leistung (W)
| Den Wärmeverlust können Sie anhand der Tabelle einsetzen. | |
|---|---|
| schlecht gedämmtes Haus | 50 W/hod/m³ |
| mittelgut gedämmtes Haus | 35 W/hod/m³ |
| gut gedämmtes Haus (Niedrigenergiehaus) | 23 W/hod/m³ |
| Freizeitobjekte | 80 W/hod/m³ |
Wenn Sie also einen Kaminofen zum Beheizen von drei Räumen mit einem Gesamtvolumen von 170 m³ benötigen und das zu beheizende Objekt schlecht wärmegedämmt ist (Wände und Decken ohne Dämmung, Holzfenster), setzen wir in die Formel 170 x 50 ein (aus der Tabelle der Richtwerte für Wärmeverluste). Die optimale Nennleistung des Heizsystems liegt demnach bei etwa 9 kW. In diesem Fall wäre beispielsweise der Kaminofen HS Flamingo Amos mit der Nennleistung von 9 kW das ideale Heizsystem.
Lassen Sie die Leistung von einem Fachmann berechnen
Die Wahl der richtigen Leistung sollte stets einem Fachmann überlassen werden, der den erforderlichen Heizbedarf präzise berechnet und die ideale Nennleistung empfiehlt. Da dies der wichtigste Parameter bei der Ofenauswahl ist, sollte man ihn keinesfalls unterschätzen.
Heizungsinstallateure, die Ihnen bei dieser Berechnung helfen, finden Sie unter anderem bei unseren Partnern hier.
Wenn Sie den benötigten Heizbedarf ermittelt haben, können Sie sich der Auswahl eines Kaminofens nach Ihren individuellen Anforderungen widmen. In unserem Produktportfolio können Sie zwischen verschiedenen Heizungsvarianten wählen – sowohl warmluftbasiert als auch wassergeführt. Wir bieten außerdem ein unverwechselbares Design, dank dem Sie ein Heizsystem wählen können, das als geschmackvolles Accessoire Ihres Interieurs dient – oder gleich als sein beherrschendes Highlight.
Kaminöfen: Leistung nach Raumgröße wählen
Ein loderndes Feuer im Kamin vervollständigt die angenehme Atmosphäre eines Abends und ist zugleich eine bedeutende Wärmequelle. Das Heizen mit Holz wird dabei immer beliebter. Verlockend sind sein günstiger Preis, die gute Verfügbarkeit und die einfache Handhabung. Moderne Geräte bieten komfortablen Betrieb, hohen Wirkungsgrad und die Möglichkeit, den Kamineinsatz oder den Kaminofen gut zu regulieren. So kann man einfach und effizient heizen, ohne ständig nachlegen zu müssen. Bei der Entscheidung, was wir uns anschaffen, sollte jedoch nicht nur das Design des Kaminofens oder des Einsatzes eine Rolle spielen, sondern vor allem deren Leistung und auch die Art, wie wir das Haus oder die Wohnung beheizen möchten. Interessante Möglichkeiten bieten beispielsweise die Kaminöfen und Kamineinsätze von HS Flamingo – die Wahl kann zwischen warmluftbasierten und wassergeführten Kaminöfen getroffen werden.
Obwohl das eigentliche Heizen mit einem Kaminofen einfach ist, ist die Auswahl des richtigen Modells alles andere als einfach. Nicht nur die Wunschform des Geräts muss berücksichtigt werden, sondern auch seine Leistung, die Heizmethode, der mögliche Schornsteinzug, der Durchmesser des Rauchrohrgehäuses sowie die Frage, wie groß der zu beheizende Raum ist und wie gut das Gebäude Wärme speichern kann. Schon bei der grundlegenden Entscheidung lohnt es sich daher, einen Fachmann hinzuzuziehen, der alle erforderlichen Faktoren abwägt und die optimale Lösung vorschlägt.
Leistung stets nach Raumgröße
Das grundlegende Kriterium für die Wahl der Leistung eines Kaminofens ist die Größe der zu beheizenden Räume. Berücksichtigt werden muss jedoch auch das Alter des Gebäudes – bei älteren Objekten ist in der Regel davon auszugehen, dass durch das Mauerwerk mehr Wärme verloren geht als bei Neubauten, und die Ofenleistung muss entsprechend angepasst werden. Öfen mit zu geringer Leistung sind nicht in der Lage, den Raum aufzuheizen; solche mit überdimensionierter Leistung überhitzen ihn hingegen. Im ersten Fall belastet das Bestreben, die Leistung zu steigern und mehr Wärme zu gewinnen, indem alle Luftzufuhren dauerhaft geöffnet werden, die Ofenkonstruktion und verkürzt die Lebensdauer des Ofens; gleichzeitig steigt der Brennstoffverbrauch übermäßig an. Eine zu hohe Ofenleistung und die damit verbundene Überhitzung der Räume führt wiederum zur „Drosselung" der Luftzufuhr zum Ofen. Die Leistung wird zwar dadurch reduziert, aber durch die unvollständige Verbrennung verteert sich der Ofen und der Schornstein, was die Reinigungskosten erhöht.
Wassergeführt oder warmluftbasiert?
Warmluft-Kaminöfen sind in erster Linie für die lokale Raumheizung bestimmt. Mithilfe eines Rohrsystems, durch das warme Luft strömt, lässt sich die Wärme jedoch gleichmäßig nicht nur im Raum verteilen, in dem der Ofen steht, sondern auch in weitere Räume leiten. Ein guter Tipp für Interessenten dieser Heizmethode sind beispielsweise die Kaminöfen HS Flamingo mit einem Brennraum aus 5 mm starkem Stahlblech und einem Schamottfeuerraum, die mit einer effizienten Sekundärverbrennung und einer Scheibenspülung mit vorgewärmter Luft ausgestattet sind und über eine Leistung von 3–12 kW verfügen.
Das Grundprinzip wassergeführter Kaminöfen ist die Möglichkeit, sie an ein bestehendes oder neues Warmwasser-Heizungsnetz anzuschließen. Dadurch können sie zur Hauptwärmequelle werden. Die Kaminöfen Aquaflam sind beispielsweise in vier verschiedenen Leistungsstufen erhältlich – 7, 12, 17 oder 25 kW – sodass stets genau entsprechend den individuellen Anforderungen gewählt werden kann. Der größere Teil der Leistung wird dabei auf die Wassererwärmung übertragen, der kleinere Teil auf die Lufterwärmung. Auch diese Öfen nutzen eine effiziente Sekundärverbrennung, die den Holzverbrauch senkt; aus Sicherheitsgründen sind sie mit einer Kühlschleife ausgestattet. Bei der Luftzufuhrregelung kann zwischen drei Varianten gewählt werden: manuell, Basis oder automatisch.
Alle unsere Produkte finden Sie auf unserer Website hier.
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