Bei der Ermittlung der benötigten Heizleistung empfehlen wir stets, Fachleute hinzuzuziehen, die die erforderliche Leistung auf Basis der Wärmeverluste und weiterer Kenngrößen präzise berechnen. Die Wahl der richtigen Leistung ist beim Kauf eines Kamineinsatzes oder Ofens das Wichtigste – bitte unterschätzen Sie dies nicht. Als grobe Orientierung gilt: Bei schlecht gedämmten Häusern rechnet man mit 50 W pro m³, bei gut gedämmten Neubauten mit 25 W pro m³ und bei Freizeitobjekten (Ferienhäuser usw.) mit 80 W pro m³.
Ein externer Luftzuleitungsanschluss wird vor allem in Neubauten empfohlen, sogenannten Passiv- oder Ökohäusern. Der Ofen benötigt für eine ordnungsgemäße Verbrennung eine ausreichende Luftzufuhr. In modernen, gut abgedichteten Gebäuden kann es vorkommen, dass der Ofen Luft aus dem Innenraum entnimmt, bis die Luft „aufgebraucht" ist. Der Ofen brennt dann nicht mehr wie vorgesehen, und auch die Raumluft wird schlechter.
Ein weiteres Problem kann die Dunstabzugshaube darstellen, die in manchen Fällen den Kaminzug „überwältigen" kann, sodass der Ofen anschließend in den Raum raucht.
In älteren und weniger gut abgedichteten Räumen ist die Luftnachströmung durch undichte Fenster, Türen usw. so groß, dass der Ofen stets ausreichend Luft hat, ohne dass Luft von anderswo zugeführt werden muss.
Bei der manuellen Regelung bedienen Sie die Luftzufuhrklappe über einen Schieber (vor- und zurückziehen). Bei der Basis-/elektronischen Regelung bedienen Sie die Luftzufuhrklappe ebenfalls manuell, jedoch mithilfe eines Potentiometers an der Vorderseite des Ofens (links – rechts). Die Bewegung des Potentiometers wird über einen Servomotor in die Klappenstellung übertragen. Die Basis-/elektronische Regelung misst zudem mithilfe eines Temperatursensors die Wassertemperatur im Wärmetauscher und schließt bei einem Temperaturanstieg im Wärmetauscher automatisch die Luftzufuhrklappe; eine Überhitzung wird durch ein akustisches Signal angezeigt.
Selbstverständlich – als Hersteller verfügen wir über sämtliche Ersatzteile für unsere Produkte. Ersatzteile können Sie jederzeit per E-Mail unter info@hsflamingo.cz anfragen.
Unsere Öfen sind ausschließlich für das Heizen mit Holz und Holzbriketts ausgelegt. Die Verwendung von Kohle oder Braunkohlenbriketts kann zum Erlöschen der Garantie führen und im schlimmsten Fall durch Überhitzung zu einem irreparablen Schaden am Ofen.
Das hängt stets von den Umständen ab – vor allem von der Menge und Art des Brennstoffs, der zugeführten Luftmenge sowie dem Kaminzug. Bei Verwendung von Hartholz und gedrosselter Luftzufuhr kann der Ofen bis zu 8 Stunden brennen.
Wenn der Ofen in den Raum raucht, liegt das meistens an einem zu geringen Kaminzug. Ein schwacher Kaminzug ist nicht in der Lage, die im Feuerraum angesammelten Abgase „abzuziehen". Ein weiteres Problem kann falsches Nachlegen sein. Laut Bedienungsanleitung wird erst dann nachgelegt, wenn der Brennstoff nicht mehr mit starker Flamme brennt, und die Ofentür muss stets zunächst nur leicht geöffnet werden, um den Druckausgleich herzustellen, bevor nachgelegt werden kann.
Alle unsere Öfen und Kamineinsätze benötigen für einen einwandfreien Betrieb einen Kaminzug von mindestens 12 Pa. Den Kaminzug mit angeschlossenem Ofen kann Ihr Schornsteinfeger messen.
Das Problem liegt meist an unzureichend getrocknetem Brennstoff. Der Brennstoff sollte niemals mehr als 20 % Feuchtigkeit enthalten. Ursache kann aber auch ein zu geringer Kaminzug sein, der nicht in der Lage ist, ausreichend Luft für eine einwandfreie Scheibenspülung anzusaugen. Ein weiteres Problem kann eine alte Türdichtung bzw. Scheibendichtung sein, die sich mit der Zeit „zusammendrückt" und dazu führt, dass der Ofen Luft durch die Tür ansaugt.
Unsere Kaminöfen und Kamineinsätze sind bei unseren Handelspartnern in deren Ausstellungsräumen in der gesamten Tschechischen Republik ausgestellt. Eine Liste unserer Partner finden Sie im Bereich HÄNDLER. Unsere Produkte können Sie auch in unserem Firmengeschäft in Broumov besichtigen – wir haben jeden Werktag von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.
Beim Kauf eines Ofens, bei dem keine Schornsteinklappe im Lieferumfang enthalten ist, empfehlen wir stets, dieses Element in den Rauchrohrbereich zu integrieren. Diese Klappe hilft Ihnen, den Kaminzug und damit den Brennvorgang in Öfen und Einsätzen besser zu regulieren. Eine weitere Möglichkeit ist ein Zugbegrenzer, der den Zug im Schornstein automatisch auf den eingestellten Wert regelt. Zugbegrenzer funktionieren nach einem sehr einfachen Prinzip und sind kostengünstig erhältlich.
Alle unsere Produkte mit Warmwasser-Wärmetauscher sind standardmäßig mit einer Kühlschleife ausgestattet.
Für den Anschluss der Kühlschleife benötigen Sie am Ofen/Einsatz einen Kaltwasseranschluss aus dem Leitungsnetz sowie ggf. einen Ablauf in den Abfluss. Außerdem ist der Kauf eines thermostatischen Sicherheitsventils erforderlich, das anhand der gemessenen Temperatur im Wärmetauscher kaltes Wasser in die Schleife einlässt.
Grundsätzlich wird eine Reduzierung des Abgasaustrittsdurchmessers bei Öfen/Einsätzen nicht empfohlen, da dies zu einer drastischen Verringerung des Kaminzugs und damit zu einem unzureichenden Zug für den ordnungsgemäßen Betrieb des Heizgeräts führen kann. In einigen Fällen ist eine solche Reduzierung jedoch möglich – allerdings nur nach Rücksprache mit einem Fachmann (Schornsteinfeger/Heizungsbauer).
Dichtschnüre werden je nach ihrem Zustand gewechselt. Manche Dichtschnüre werden üblicherweise jede Heizsaison ausgetauscht, andere halten auch fünf Jahre. Wichtig ist zu prüfen, ob die Dichtschnur tatsächlich ordentlich abdichtet – das können Sie beispielsweise so testen: Nehmen Sie ein Blatt Papier und versuchen Sie, es in der geschlossenen Tür einzuklemmen. Wenn die Dichtschnur ordnungsgemäß funktioniert, lässt sich das Papier nicht herausziehen, da es von der Dichtschnur am Ofenkorpus festgehalten wird.
Den Austausch der Dichtschnur führen Sie durch, indem Sie die alte Dichtung entfernen, eventuelle Rückstände von Kitt oder Kleber sowie Schmutz reinigen, gründlich entfetten, neuen Kleber auftragen und die neue Dichtschnur in die Nut eindrücken. Anschließend den Kleber gemäß den Herstelleranweisungen aushärten lassen.
Bei Einsätzen und Öfen mit Warmwasser-Wärmetauscher ist das Heizen ohne befüllten Wärmetauscher ausdrücklich verboten. Dies kann zum Erlöschen der Garantie führen und im schlimmsten Fall zu einem irreparablen Schaden am Heizgerät sowie zu gesundheitlichen Schäden.